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Baccarat

 

Baccarat ist ein Kartenglücksspiel was man in vielen Casinos antrifft. Es gibt verschiedene Schreibweisen. Im Französischen wird es Baccara geschrieben, was auch ins deutsche übernommen wurde. In den USA wird Baccarat oft auch mit einem stummen „t“ geschrieben.

Aber uns geht’s nicht um die Schreibweise, sondern um das Spiel.

Über die Herkunft des Spieles wird häufig diskutiert. Angeblich soll es im 16. Jahrhundert in Nepal erfunden worden sein. Der Name Baccarat soll von einem neapolitanischen Dialekt aus gehen. Baccarat bedeutet in diesem Dialekt Null. Nach dem Forscher David Parlett hingegen, ist Baccarat erst Anfang des 19. Jahrhunderts entstanden.

Baccarat wird mit sechs französischen Kartenpaketen, á 52 Karten, gespielt. Im Gegensatz zum Black Jack gibt es bei den Karten aber ein paar Besonderheiten. Die Karten besitzen kein Index-Zeichen und kein Muster auf der Rückseite. Der Rücken der Karten ist hellblau bzw. hellrosa.

Das Ziel von Baccarat ist es, so nah wie möglich an neun Punkte zu kommen. Die Karten Zwei bis Neun zählen zwei bis neun Punkte. Das Ass zählt einen Punkt und die Zehn und Bildkarten null Punkte. Kommt man mit seinen Karten auf zehn oder darüber, zählt nur die Einerstelle. Im Klartext heißt das, wenn am z.B. eine Sieben und eine Acht hat, zählt das fünf Punkte. Hat man eine Zwei und eine Acht zählt das null Punkte. Das bezeichnet man dann als Baccarat. Wenn man mit den ersten beiden Zahlen genau acht oder neun Punkte erreicht, nennt man das Natural.

In den Casinos gibt es meist zwei verschiedene Varianten von Baccarat. Einmal „Baccarat chemin de fer“ und einmal „Baccarat banque“. Es gibt zu jeder Spielart auch noch weitere Varianten.

 

Baccarat 9 Natural

 

Baccarat cemin de fer 

Baccarat cemin de fer ist das Lieblingsspiel von James Bond. Auch der englische König Edward VII spielte Baccarat cemin de fer gern als Zeitvertreib.

Als Erstes werden die Karten gemischt. Dabei legt der Croupier die Karten offen auf den Tisch und verrührt sie mir den Händen. Nach einiger Zeit dreht er die Karten um und verrührt sie weiter. Nach dem der Croupier die Karten gestapelt hat, wird eine rote neutrale Karte (Carte de coupe) in den Stapel geschoben. Dies macht der Spieler, der links vom Croupier sitzt. Nun hebt der Croupier die Karten an dieser Stelle ab. Danach steckt er eine weitere neutrale Karte (Carte d’ arrêt) an die siebendletzte Stelle. Nun kommen die Karten in den Kartenschlitten. Erscheint die neutrale Karte während des Spiels, wird der Coup zu Ende gespielt und die Karten neu gemischt. 

Jetzt sind die Karten gemischt, dann kann’s ja losgehen. Alle Spieler machen ihre Einsätze. Nun macht der Kartenschlitten unter den Spielern seine Runde. Die erste Karte bekommt der Gegenspieler mit dem höchsten Einsatz (Ponte). Die zweite Karte geht an die Bank. Die dritte Karte bekommt der Ponte und die vierte die Bank. Der Ponte zählt nun die Punkte.

Liegen seine Punkte zwischen null und vier, legt er seine Karten verdeckt nebeneinander auf den Tisch. Er bittet mit dem Satz „Carte, s'il vous plaît.“ um eine weitere Karte.

Zählt der Ponte fünf Punkte, kann er sich entscheiden ob er stehen bleibt oder noch eine Karte möchte.

Wenn er sechs oder sieben Punkte hat, legt er seine Karten verdeckt übereinander auf den Tisch. Mit den Worten „Non, Monsieur“ oder „Reste “ deutet er an, dass er keine weitere Karte haben möchte.

Bei acht oder neun Punkten legt der Ponte seine Karten offen auf den Tisch. Der Bankier muss nun auch seine Karten zeigen. Dies nennt man Natural und es wird keine Drittkarte gezogen.

Gewonnen hat derjenige, der näher an der Neun ist. Gewinnt der Ponte, ist sein Gewinn so hoch wie sein Einsatz. Steht es unentschieden, so ist der Coupe ungültig.

 

Baccarat banque 

Bei Baccarat bonque spielt die Bank gegen zwei Parteien Pointeuren. Die Karten werden, genau wie bei Baccarat cemin de fer, gemischt. Die neutrale Karte kommt hier aber an zehntletzter Stelle. Nach dem alle Pointeure ihre Einsätze getätigt haben, werden die Karten verteilt. Die erste Karte geht an die rechte Tischhälfte. Die zweite Karte geht an die linke Tischhälfte. Die dritte Karte bekommt die Bank. Die vierte Karte geht nach rechts, die fünfte nach links. Die sechste Karte geht an die Bank. Die Bank schaut sich als erstes seine Karten an. Hat sie acht oder neun Punkte deckt sie gleich auf. Hat sie sieben oder weniger, legt die Bank die Karten wieder vor sich hin. Danach erst schauen die Pointeure in ihre Karten. Hier gelten die gleichen Regeln wie für den Ponte bei Baccarat cemin de fer. Wird eine dritte Karte verlangt, so wird diese offen gegeben. Nach dem alle Parteien bedient sind, wird auch hier abgerechnet.

Hat die Bank z.B. zwei Punkte, die rechte Tischseite vier und die linke Tischseite neun Punkte, gewinnt der Spieler der linken Tischseite sofort. Der Spieler der rechten Tischseite verlangt eine weitere Karte. Er bekommt eine Fünf. Auch die Bank entschließt sich für eine weitere Karte. Sie bekommt ebenfalls eine Fünf. Die rechte Tischseite hält nun neun Punkte und die Bank sieben. Somit hat die rechte Tischseite gegen die Bank gewonnen, nicht aber gegen die linke Tischhälfte. Denn die linke Tischhälfte hat den Coup bereits mit einem Natural gewonnen.

 

 

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