Header Graphic
 

Pai Gow Poker

Pai Gow ist ein chinesisches Glücksspiel. Es wird in China mit Dominosteinen gespielt. In den USA wurde die Grundidee jedoch auf ein Kartenspiel übernommen. Somit wurde es, besonders in Las Vegas, sehr beliebt. Diese Variante von Pai Gow nennt man dann Pai Gow Poker. Pai Gow heißt so viel wie „neun (Punkte) machen“. Ähnlich bei Baccara chemin de fer. Jedoch haben die beiden Spiele nichts miteinander zu tun. Außer das beide mit Karten gespielt werden.

 

Pai Gow Poker bei Sunset Casino

 

Pai Gow Poker wird auch als Asian Poker bezeichnet. 1986 führte das Tropicana in Las Vegas als erstes Casino Pai Gow Poker ein. Da die Reihenfolge der Dominokombinationen zu kompliziert waren, wurden sie durch die geläufigeren Pokerhände ersetzt. Bei Pai Gow können bis zu sieben Spieler teilnehmen. Nach dem jeder Spieler seine Einsätze gegeben hat, mischt der Croupier die Karten. Er teilt jedem Spieler sieben Karten verdeckt aus. Nun teilt jeder Spieler seine Karten in zwei Hände. Einmal in die High (Back) hand und einmal in die Low (Front) hand. Die High hand besteht aus fünf Karten. Die Low hand besteht aus zwei Karten. Die Reihenfolge der Karten in der High hand entsprechen der Pokerkombinationen. Die Low hand kann einmal ein Paar (Pair) oder kein Paar (No Pair) sein. Die Reihenfolge beim Paar ist wie folgt: Das höchste Paar bilden zwei Asse. Danach folgen Könige, Damen, Buben, 10, … bis zum 2er Paar. Bei No Pair bilden das Ass und der König das höchste Paar. Danach folgt Ass-Dame, Ass-Bube, …, Ass-2, König-Dame, … und das niedrigste Paar bildet 3-2. Bei der Low hand gibt es keine Straight oder Flash. Auch werden aufeinander folgende oder gleichfarbige Karten nicht beachtet. Wichtig ist auch, dass die Low hand nicht höher als die High hand ist. Sprich in der Low hand darf man keine zwei Damen haben und in der High hand nur ein 10er Pärchen. Nun müssen alle Spieler ihre Karten dementsprechend aufteilen. Jeder Spieler legt jetzt seine Hände verdeckt auf das jeweilige Feld. Nach dem der Croupier die Karten aufgedeckt hat, beginnt der Vergleich. Jeder Spieler spielt einzeln gegen die Bank. Hat ein Spieler eine höhere High und Low hand, so gewinnt er. Sein Gewinn ist so groß wie sein Einsatz. Doch er muss eine Taxe in Höhe von 5% an die Bank zahlen. Hat der Spieler nur eine höhere Hand, so ist es ein unentschieden. Sind beide Hände niedriger als die der Bank, verliert er. Bei Pai Gow Poker gibt es noch ein paar Besonderheiten. Das Kartendeck besteht aus 53 Karten. Bei dem klassischen Poker nur aus 52 Karten. Die zusätzliche Karte bei Pai Gow Poker ist eine Jokerkarte. Sie wird als The Bug bezeichnet. Sie darf aber nicht willkürlich eingesetzt werden. Sie darf nur zur Vollendung von hohen Pokerhänden eingesetzt werden. Also eines Straight, Flush, Straight Flush oder Royal Flush. Aber auch als Ass darf sie verwendet werden. Somit ist die höchste und wertvollste Kombination five Aces (fünf Asse). Weitere Fünflinge gibt es aber nicht. Abweichungen zum normalen Poker gibt es bei Straight bzw. Straight Flush. Hier ist die höchste Kartenkombination Ass-König-Dame-Bube-10. Danach folgt 5-4-3-2-Ass. Anschließend kommt König-Dame-Bube-10-9. Alle weiteren Kombinationen folgen wie beim Poker auch. Entscheidend also beim Pai Gow Poker ist die höchste Karte.

 

Nun möchte ich noch ein paar Tipps für die Zusammenstellung der Hände geben. Wenn man kein Paar hat, sollte man die höchste Karte in die High hand nehmen. Die beiden darauf folgenden niedrigeren Karten in die Low hand. Hat man ein Paar, sollte das in die High hand. In die Low hand kommen dann die beiden höchsten Karten. Hat man zwei Paare, sollten beide in die High hand. In die Low hand kommen wieder die beiden höchsten Einzelkarten. Hierbei sollte man aber noch auf ein paar Besonderheiten achten. Bei den nachfolgenden Beispielen, sollte man die Paare trennen. Das heißt, das höhere Pärchen sollte in die High hand. Das niedriger Pärchen in die Low hand. Hat man ein 7er Pärchen oder höher und kein Ass als Einzelkarte. Hat man ein Buben Paar oder höher und ein 6er Paar und höher. Hier sollte dann aber ein Ass als Einzelkarte vorhanden sein. Auch bei zwei Assen und einem beliebigen anderem Paar sollte man teilen.

Bei drei Paaren kommt das höchste in die Low hand. Die beiden anderen in die High hand. Ein Drilling sollte immer in die High hand. Bei einem Ass-Drilling sollte man nur zwei in die High hand legen. Das andere kommt mit der nächst höheren Karte in die Low hand. Bei einem Drilling und einem Paar, kommt der Drilling in die High hand. Das Paar kommt in die Low hand. Hat man aber noch einen König und ein Ass, dann sollten diese beiden in die Low hand. Das Full House sollte dann in die High hand. Bei einem Drilling und zwei Paaren, kommt das höchste Paar in die Low hand. Das Full House kommt in die High hand. Bei zwei Drillingen sollten zwei Karten des höchsten Drillings in die Low Hand gehen. Der Rest geht in die High hand. Wie sieht das jetzt bei einem Straight, Flush, Straight Flush oder Royal Flush aus? Ein Straight oder Flush kommt immer  in die High hand. Bei zwei beliebigen Paaren und ein Ass sollte man nach den Regeln für zwei Paare spielen. Auch für ein Buben- und 6er Paar. Dies gilt auch für ein Paar Ass und ein weiteres beliebiges Paar. Bei einem Flush oder Straight aus sechs Karten spielt man die höchstmögliche Low hand. Man sollte aber darauf achten, dass man den Flush oder Straight nicht zerstört. Einen Straight Flush sollte man in einen Straight bzw. Flush teilen. Dabei sollte ein Bube in die Low hand. Der Straight bzw. Flush kommt in die High hand. Mit einem Royal Flush verhält es sich genau so. Da sollte ein König in die Low hand. Der Straight bzw. Flush kommt in die High hand.

 

Nun kommen wir noch zu einem Vierling. Ein 2er bis 6er Vierling kommt immer in die High hand. Ein 7er bis 10er Vierling werden in zwei Paare geteilt. Außer man kann in die Low hand ein anderes Paar oder ein Ass legen. Hat man ein Buben, Damen oder König Vierling, werden die in zwei Paare geteilt. Außer man hat für die Low hand ein 10er oder besseres Pärchen. Ein Ass Vierling wird immer geteilt. Aber auch hier gibt es eine Ausnahme. Bei einem 7er oder besseren Pärchen für die Low hand, bleibt der Vierling erhalten. Bei Five Aces teilt man diese auch immer. Außer man hat für die Low hand ein Paar Könige. Dann bleiben die fünf Asse in der High hand.

 

Wenn Dir das alles zu kompliziert ist – die meisten Online Casinos bieten die Möglichkeit den „House Way“ zu spielen. Du klickst einfach einen Button und die Software ordnet deine 2 Hände optimal an. Pai Gow ist also in Online Casinos sehr einfach.

 

 

Pai Gow Poker kann man besonders gut spielen im Casino Club oder im Everest Casino (beide Casinos bieten die Möglichkeit mit "House Way" zu spielen)

 

 

dublinbet.com 'the heart of LIVE online gaming'